Über Repräsentation


Der folgende Text ist mir schon sehr, sehr lange durch den Kopf gegangen. Ich hatte nicht wirklich die Lust dazu ihn schriftlich festzuhalten und zu veröffentlichen, aber mittlerweile denke ich, dass es nötig wird diese Gedanken los zu werden:

Österreich hat 183 VolksvertreterInnen. Davon sind 4,9 % zwischen 21-30 Jahre alt. In Österreich beträgt der Anteil der Kinder und Jugendlichen, also unter 19-jährigen, 20,2 %. Wenn man davon ausgeht, dass die jungen Menschen uns im Nationalrat vertreten sollen, dann sind 4,9 % eindeutig zu wenig. Hier stimmt etwas gewaltig nicht, wo sind die restlichen 15,3 %?

Bei der letzten Nationalratswahl sind sieben unter 30-jährige ins Parlament dazugekommen, vorher waren also nur zwei im NR (ziemlich traurig). Immerhin ist eine positive Entwicklung erkennbar. Was auch gut ist, ist dass Sebastian Kurz, 27, Außenminister geworden ist. Ich bin zwar politisch gesehen überhaupt kein Fan von ihm, aber es zeigt sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Politik kann auch von Jungen gestaltet werden – und das nicht nur alle 5 Jahre bei der NR-Wahl mit einem kleinen Kreuzerl bei der präferierten Partei. Trotzdem gab es noch nie ein/e 18-jährige/n im NR und das ist ziemlich schade.

Dennoch ist das größte Problem, dass junge Menschen so gut wie keine Möglichkeit haben gehört zu werden. Man kann zwar in Österreich bereits mit 16 wählen, was wunderbar ist, aber die Menschen, die die Spitzenplätze bei den Wahllisten inne halten, sind meistens über 40 Jahre alt. Wählen ab 16, gewählt werden aber 40+. Schön, Österreich!

Die Bundesschülervertretung, die Interessensvertretung der SchülerInnen, kann zwar in Gespräche mit eingebunden werden, hat aber kein richtiges Stimmrecht und wird kaum von den “Großen” ernst genommen. Abgesehen davon sind immer noch viele SchülerInnen nicht einmal darüber aufgeklärt wie die österreichische Schuldemokratie genau aussieht und wie die BSV gegliedert ist. So werden über unsere Nase hinweg einfach Dinge über beschlossen, ohne überhaupt zu fragen, ob das in unserem Interesse ist – siehe beispielsweise Zentralmatura. Es waren so viele SchülerInnen auf der Straße, haben demonstriert und die Regierung hat das nicht einmal nur ansatzweise kommentiert. Wie soll man sich da überhaupt ernst genommen fühlen?

Wie sollen wir Vertrauen zu euch PolitikerInnen haben, wenn wir euch praktisch egal sind?

Nur weil wir noch nicht wählen können, sollte das nicht für euch bedeuten, dass wir als Wählerschaft uninteressant sind. Denn es gibt immer eine nächste Wahl, vergisst das nicht.

Ich fühle mich einfach nicht repräsentiert. Weder als Jugendliche und Mensch mit Migrationshintergrund, noch als weibliche Person. Österreich muss sich ändern, oder ich muss hier schleunigst weg…

Quellen:

http://www.parlament.gv.at/SERV/STAT/PERSSTAT/ALTER/altersstruktur_NR_XXV_20131114.shtml

 http://medienservicestelle.at/migration_bewegt/2013/10/29/politikerinnen-mit-migrationshintergrund-2013/

Video

Pass auf dich auf


Da ist so ein Gefühl in mir
Und schon seit ein paar Tagen
Es ist eigentlich nicht kompliziert
Ich muss es Dir nur sagen

Ja, wenn wir uns bald wieder sehn,
ich freue mich darauf,
bis wir uns in die Arme nehmen,
pass bitte auf Dich auf.

Ja, wenn wir uns bald wieder sehn,
ich warte schon darauf,
bis wir uns in die Augen sehn,
pass bitte auf Dich auf.

All die Stunden warst Du für mich da,
ich hab Dir Vieles zu verdanken,
viel zu selten, dass man so was sagt,
von Dir fühl ich mich verstanden.

Ja, wenn wir uns bald wieder sehn,
ich freue mich darauf,
bis wir uns in die Arme nehmen,
pass bitte auf Dich auf.
pass bitte auf Dich auf.
pass bitte auf Dich auf.
pass bitte auf Dich auf.

Video

Midland


All I want is to be
warm and home
and well known
All I need is to be

Oh give it me all
I am entitled it now
And I’ve worked hard
Deserve it full well

Touch me now
Cleanse my skull
From all the things
That I have been told

Oh no more faults
Here take my pulse
It finds no time or place
Oh bother me not
I’d rather have hush
Than this game of perhaps
The tearful name of collapse

I’ll never move
I’ll never move
I’ll always be so still

I only go
as it shows
for being young and thrilled

I’ll never grow
I’ll never grow
As tall and fierce as me

Keep in mind
I’m cold and unkind
for doing what I feel

I’ll never move
I’ll never move
I’ll always be so still

I’ll never grow
I’ll never grow
To be so done and ill

so done and ill
so done and ill
so done and ill
so done and ill
so done and ill

I’ll never move
I’ll never move
I’ll always be so still

I only go
as it shows
for being young and thrilled

I’ll never grow
I’ll never grow
As tall and fierce as me

Keep in mind
I’m called unkind
for doing what I feel

I’ll never move
I’ll never move
I’ll always be so still

I only go
as it shows
for being young and thrilled

I’ll never grow
I’ll never grow
As tall and fierce as me

Keep in mind
I’m called unkind
for doing what I feel

I’ll never move
I’ll never move
I’ll always be so still

I’ll never grow
I’ll never grow
To be so done and ill

Museumsquartier


Heute ging ich zu einem meiner Lieblingsorte in Wien, dem Museumsquartier. Eine sehr gute Freundin meinerseits hat mich dabei begleitet und ich habe ein paar Fotos mit meiner Nikon und Polaroid gemacht. Außerdem habe ich auch noch in einem Fotoautomaten einen Fotostreifen (nennt man das so?) gemacht. Die Fotografie macht mir in letzter Zeit immer mehr Spaß und ich hoffe, dass das noch länger anhält.

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My very first Rolling Stone


Heute habe ich mein aller erstes Rolling Stone Magazine gekauft und ich finde es ziemlich cool, dass die Februar Ausgabe als Cover Fleetwood Mac genommen hat, einer meiner absoluten Lieblingsbands. Dazu auch noch das bekannte Rumours-Cover. Ich finde, dass das ein Zeichen ist. Außerdem habe ich ein komisches Foto gemacht, dass eigentlich ganz witzig aussieht.

Nadine

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Leila


Ich war heute bei Leila, einer sehr guten Freundin von mir. Da ich zu Weihnachten eine Kamera bekommen habe, wollte ich sie mal etwas benutzen und dabei sind diese Bilder entstanden. Ehrlich gesagt mache ich diesen Post ja nur, weil ich nicht weiß wohin ich die Bilder sonst posten soll. Wie gesagt, ich habe die Kamera erst bekommen und meine Bilder sehen auch dementsprechend aus, aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

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Nadine

31. August


Meine Ferien sind zu Ende. Jedes Jahr, wenn der August zu Ende geht, dann realisiere ich, wie ernst die Lage ist. Die Schule beginnt wieder. Und dann wird mir wieder bewusst, dass ich nichts, absolut nichts produktives getan habe, nicht einmal meine Spanischmappe angefasst habe um die Sprache nicht zu vergessen, ich habe einfach nichts gemacht. Wie jedes Jahr. Doch genau jedes Jahr nehme ich mir das Gegenteil vor. Ich nehme mir vor den Sommer meines Lebens zu haben, mich mit Menschen zu treffen, Spaß zu haben, den Sommer zu nutzen, aber es endet jedes Jahr genau gleich: vor meinem MacBook auf tumblr. Ich würde das einfach so gerne ändern, aber ich kenne einfach zu wenige Menschen mit denen ich wirklich was gerne unternehme. Die einzigen Menschen mit denen ich diesen Sommer was getan habe, gehen nicht mal mit mir in die Klasse bzw. sind nicht in meiner Stufe. Die meisten davon kenne ich aus der Grundschule und dem Kindergarten, 2 andere sind die Kinder von Freunden meiner Eltern. Das zeigt mal wieder, wie gut ich mich mit den Menschen in meiner Klasse/Stufe verstehe. Nur 1 (wundervolles) Mädchen war aus meiner Schule, mit dem ich mich traf. Das kann es ja wohl nicht sein. Der Sommer endet für mich mit dem Ende des Augusts und somit endete nun wieder ein Sommer, in dem ich nichts tat. Ich ging nicht auf das Bon Iver Konzert, ich ging nicht auf das Mumford & Sons Konzert, ich ging nicht auf das The Kooks Konzert, ich habe alles falsch gemacht und dafür hasse ich mich, genau wie jedes Jahr. Wieso gehöre ich nicht zu den Menschen die am ersten Schultag mit spannenden Geschichten prahlen können und alle um sich herum zum Staunen bringen können? Vielleicht ist es dieses Jahr wieder so geendet, wie es nicht hätte enden sollen, aber nächstes Jahr muss es besser werden, sonst verzeihe ich mir das nie.