Der Boden der Tatsachen


Es reißt dich zurück auf den Boden der Realität. Ein einziger Satz und du merkst, dass die letzten Tage, Wochen und Monate alles nur Einbildung und Wunschdenken waren. Du merkst plötzlich, dass alles was du wolltest, alles was du dachtest, so oder so nie wahr geworden wäre.

Und wenn du wieder auf dem Boden der Tatsachen zurückgelangst, tut es weh. Nichts tut mehr weh, als Hoffnungen aufzugeben. Man merkt, dass der Satz “Die Hoffnung stirbt zuletzt” nur reiner Schwachsinn ist und es tut noch mehr weh, daran geglaubt zu haben. Mit Enttäuschungen zu rechnen, war nie ein Problem, aber mit so einer großen Enttäuschung rechnet man nicht. Alles was man will ist glücklich zu werden, aber wieso ist das so schwer? Wieso kommen Menschen in dein Leben, machen dich glücklich, gehen dann und alles was übrig bleibt ist eine kalte, traurige Erinnerung und ein kaputtes Herz? 

I fell in love (but not with the seaside)


Oh god, why.

Ja, ich bin verliebt und es ist komisch. Mein Herz fühlt sich wie ein Klumpen an und schon den ganzen Tag lang muss ich flach atmen. Irgendwie tut es weh. Manchmal lächle ich auch, wenn ich an dich denke. Aber weißt du, ich finde das nicht fair, dass mir das Herz brennt und du nichts spürst. Ich fühle mich nicht von irgendeinem Glück erfüllt, sondern nur traurig. Aber wieso? Ich verstehe es nicht. Sollte es nicht irgendwie schön sein? Ich möchte doch nur glücklich sein, und ich dachte immer, wenn ich mich verlieben würde, würde ich vielleicht etwas, ein ganz kleines Stückchen, glücklicher werden, aber stattdessen muss ich traurige Musik hören und die ganzen Vokabel die ich morgen für meine Spanischarbeit lernen sollte, wollen einfach nicht in meinen Schädel und normalerweise merke ich mir Vokabeln immer. Eigentlich wollte ich mich nicht verlieben, nicht jetzt. Das passt gerade alles nicht so gut. Vielleicht, bisschen später? Ich muss doch auf meine Noten achten und lernen. Der Plan, als einsame Junger zu sterben scheint wohl doch nicht ganz von meinem Herzen beachtet worden zu sein. Anscheinend gibt es doch noch Gefühle irgendwo in meinem Herzen. Vielleicht, kann ich diese Gefühle auch akzeptieren. Vielleicht kann mein Verstand irgendwann sagen: “Okay, Herz. Probieren wir’s. Give it a try!”, aber nicht jetzt.

(Oh, und falls ihr traurige Musikvorschläge für mich habt, ich wäre euch sehr dankbar. Wenn schon melancholisch, dann mit Stil! Und an alle regelmäßigen Leser: <3)

Nadine

#StopKony


Vielleicht habt ihr schon auf Twitter darüber gelesen und euch gefragt wer ist Kony? Darüber gibt es einen 30-minütigen Film, den ihr sehen solltet. Mir hat es die Sprache verschlagen. Ich habe geweint (ein bisschen viel). Ich habe schon viele solcher Videos gesehen und bin danach einfach nur weiter in meinem Zimmer sitzen geblieben. Aber dieses Mal war ich wirklich wütend. Ich war sauer und weil ich nicht wieder unproduktiv rumsitzen wollte, bin ich zu meiner Mutter gegangen und bat sie darum, mit mir das 30 Dollar – Kit zu kaufen und habe ihr natürlich auch erklärt warum. Ich habe ihr von der “Mission” am 20. April erzählt, und ich habe ihr erzählt das schon über 30.000 Kinder von ihm gefangen genommen, misshandelt und umgebracht wurden. Und jedes weitere Kind ist eines zuviel. Ich werde nicht noch einmal tatenlos auf meinem Gesäß herumsitzen, denn es muss was getan werden. Ihr müsst nichts kaufen, aber ihr könnt das Video teilen, ihr könnt den Link mit der Petition teilen und unterschreiben! Es gibt viel zu tun und die Zeit damit anzufangen ist jetzt! 

Also hier nochmal alle Links: Petition, Film, Spenden (ohne etwas dafür zu bekommen) und Spenden, für die ihr T-Shirts, Armbänder, Poster und ähnliches bekommt.

Ich hoffe, dass ein paar von euch wenigstens die Petition unterschreiben oder den Film ansehen werden. Teilt den Film auf Facebook, Twitter und Co. und macht Joseph Kony berühmt.

Nadine

I ain’t looking.


I just want you to understand that I ain’t looking.

Blogstöckchen


Mir wurde von Jan (@DerWhaus auf Twitter) ein Blogstöcken zugeworfen, worüber ich mich sehr freue. Ich hätte ja nicht einmal gedacht, dass irgendwer meinen Blog regelmäßig verfolgt, aber es scheint so und das macht mich natürlich glücklich!

Hier die Fragen:

  1. Auto, Rad oder Bus? Anders gefragt: Umweltbewusst oder faul?
  2. Welches Musikinstrument wolltest du schon immer spielen können und warum?
  3. Welches ist dein liebstes Filmgenre und welcher Film gefällt dir am besten?
  4. Welches Schulfach hast du besonders gemocht und welches gehasst und warum?
  5. Glaubensfrage: iOS oder Android? Oder etwas anderes?

1. Ich fahre eigentlich fast immer mit dem Bus, außer wenn mich meine Mutter oder mein Vater irgendwo hin chauffieren. Ansonsten bin ich immer mit Bus oder Rad unterwegs. Im Winter natürlich nur mit dem Bus, aber wenn das Wetter schön ist, fahre ich immer mit dem Rad zum Supermarkt. Auch zu meiner Tante, da die nicht weit weg wohnt. Also eigentlich eher umweltbewusst.

2. Mit 6 war es Gitarre. Habe ich auch gespielt, mittlerweile habe ich aber wieder aufgehört. Meine Eltern haben mich mehr dazu gedrängt es zu spielen, als mir den freien Willen zu lassen, und man verliert irgendwie auch die Leidenschaft daran und irgendwann wollte ich dann nicht mehr. Außerdem habe ich immer wieder Krämpfe beim Spielen bekommen, was das Spielen nicht gerade einfacher gemacht hat. Während dem Gitarrespielen wollte ich auch mit Klavier anfangen, was ich dann wiederum auch tat. Spiele ich immer noch, macht mir aber auch keinen Spaß mehr. Meine Mutter und mein Vater wollen aber immer noch, dass ich weiterspiele. Jeden Dienstag habe ich Stunde in der Musikschule in meinem Ort. Na ja, nun will ich gar kein Instrument mehr spielen, Musik zu hören reicht mir vollkommen aus.

3. Gute Frage! Ich verfolge eigentlich kein spezielles Filmgenre und sehe eigentlich fast jeden Film. Einen Lieblingsfilm habe ich auch nicht, Filme die mir aber in Erinnerung geblieben sind, und ich am Ende sagte: “Der war wirklich toll!” waren zum Beispiel: “Das Streben nach Glück”, “7 Leben”, “Der seltsame Fall des Benjamin Button”, “(500) Days of Summer”, “Gladiator” (den mochte ich als Kind schon :D ) und ähnliche.

4. Ich gehe noch in die Schule und liebe die Fächer Geschichte und politische Bildung und Englisch. Geschichte und politische Bildung, weil ich da selber schon ziemlich viel weiß und es unheimlich interessant finde, wenn ich über etwas erfahre, was bereits geschehen ist. Englisch, weil ich die englische Sprache vergöttere und den Klang der Wörter liebe. Obwohl ich das, was ich im Unterricht lerne meistens schon weiß, habe ich den Unterricht dennoch sehr gerne. Hassen tue ich Physik. Es interessiert mich nicht, ich verstehe es nicht. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Mathe hasse ich auch, habe aber das Glück es zu verstehen (manchmal zumindest), was es natürlich erträglicher macht.

6. iOS. Als Besitzerin eines iPhones, welches ich sehr liebe, bin ich einfach für iOS. Muss ja so!

Ich gebe das Blogstöckchen NICHT weiter, weil zu faul und zu unkreativ um irgendwelche halbwegs interessante Fragen zu stellen. Sorry.

Nadine

All the songs make sense.


Ich war nie verliebt, aber ich stelle es mir schön vor. Einerseits aber auch todtraurig. Genau wie Musik, schön in einem Moment und im anderen todtraurig.

Nadine

Sorry, I’m busy.


Sorry, I'm busy.

Weil man manchmal nichts mit Menschen zu tun haben will.